FAU – Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union

Un­abhängige Basis­gewerkschaft FAU Berlin

Grüntaler Straße 24
13357 Berlin
Tel. 2870 0804
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Als Gewerkschaft ist es das primäre Ziel der FAU Berlin, die Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen, aber auch die kulturellen und sozialen Interessen ihrer Mitglieder zu wahren und zu fördern. Sie bedient sich dabei verschiedener gewerkschaftlicher Mittel, um Forderungen durchzusetzen und Erreichtes abzusichern. Zu diesem Zwecke arbeitet sie auch daran, die Bildung und die Kompetenzen ihrer Mitglieder zu vertiefen und zu erweitern.
Gesellschaftliche Interessenlagen sind komplex. Deshalb bemüht sich die FAU Berlin, über die eigene Mitgliedschaft hinaus, das Bewusstsein von Lohnabhängigen über die gemeinsame Lage und Interessen ebenso zu fördern wie den Geist der Solidarität und des Zusammenhalts. Ein weiteres Ziel der FAU Berlin ist somit, die solidarische Zusammenarbeit von Lohnabhängigen über Organisations-, Branchen- und Ländergrenzen hinweg auszubauen.
Wir verstehen uns nicht nur als Interessen-, sondern auch als Transformationsorganisation. Durch die Zusammenführung und Ausweitung von Kämpfen wollen wir Fahrt aufnehmen, um gesamtgesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen. Zum Ziel haben wir eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die auf kollektiver Selbstverwaltung basiert. Aufgabe der FAU Berlin ist es daher auch, die Grundlagen dafür in der Wirtschaftsregion Berlin zu schaffen.
In den Grundsätzen der FAU Berlin spiegeln sich sowohl unsere Vorstellungen einer kämpferischen Interessenorganisation als auch die Idee einer anderen Form von Gesellschaft wider. So setzen wir auf direkte Aktionen nicht nur, weil wir sie für effizienter und flexibler als Stellvertretungspolitik halten: Eine solche Praxis fördert auch Zivilcourage und die Fähigkeit zur gesellschaftlichen Emanzipation.
Zentraler Bestandteil unseres Selbstverständnisses ist die Solidarität. Wir setzen auf die schnelle Mobilisierbarkeit der Mitglieder und widersprechen damit in praktischer Weise der kapitalistischen Konkurrenzlogik. Das basisdemokratische Prinzip wiederum gewährleistet, dass auch wirklich der Wille und die Bedürfnisse der gleichberechtigten Mitglieder zählen. Damit lösen wir uns auch praktisch von autoritären Gesellschaftsstrukturen.

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